Warte. Atme. Sei. Manchmal sitze ich einfach nur da. So wie heute. Wartezimmer. Zwischen Terminen, zwischen Gedanken, zwischen allem. Und während die Zeit irgendwie stillsteht, merke ich: Da ist gar nicht nur Leere. Da ist so viel in mir. Risse. Erinnerungen. Ein Ziehen hier und da. Ein leises „Autsch“, das
Heute ist kein einfacher Rückblick. Heute ist einer dieser Tage, die gleichzeitig laut und leise sind. Heute vor 11 Jahren. 21.04.2015. Der Tag, an dem mein Leben einmal tief Luft geholt hat – und dann in eine andere Richtung weiterging. Meine Brustkrebs-OP. Der Anfang von etwas, das ich mir
Licht und Schatten. Tag und Nacht. Hell und dunkel. Es gibt kein „nur das eine“. Nie. Freude kennt ihren Wert erst, weil es auch Leid gibt. Mut entsteht nicht ohne Angst. Und das Schöne… würde vielleicht gar nicht auffallen, wenn es nicht auch das weniger Schöne gäbe. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
Drei Tage Garten. Mal mehr, mal weniger. Mal leicht, mal schmerzhaft. Ich habe mich treiben lassen zwischen dem, was ging – und dem, was eben nicht ging. Habe geharkt, gezupft, gesetzt. Rasen gemäht, Moos entfernt. Erde unter den Fingern gespürt und diesen ganz eigenen Rhythmus wiedergefunden, den nur der Garten kennt.