Vier Tage raus.
Urlaub.
Vier Tage raus.
Nicht weit weg.
Eigentlich fast vor der Haustür.
Otterndorf, bei Cuxhaven an der Küste. Und doch fühlt es sich an wie eine andere Welt. Hier ist es einfach traumhaft schön.
Die Weite. Die Luft. Das Licht.
Und wir haben ein Schwimmbad dabei. Eine 10-Meter-Bahn.
Gleich am ersten Tag bin ich 20 Bahnen geschwommen und habe Aqua-Jogging gemacht. Und es war leicht. Der Körper hat einfach mitgemacht – als wäre es das Normalste der Welt.
Und ich? Ich war einfach nur glücklich.
Heute Morgen wurde ich um halb fünf von einem massiven Knall geweckt. Wintergewitter.
Kurz darauf: Schnee.
Mehr davon haben wir gesehen, als wir nach Krautsand gefahren sind. Spazierengehen an der Elbe. Wie sehr habe ich das vermisst.
Küste. Wasser. Wind um die Nase.
Und dann dieser Schneesturm. Der Hund völlig ausgelassen. Sie spielt ja sonst eher selten – aber hier? Hier fühlte sie sich wohl. Tollte über den Strand, rannte, sprang, lebte.
Meine Gedanken wandern heute in viele Richtungen. Wenn es so bleibt, wie es mir momentan geht, dann wäre das schon okay. Vor ungefähr sechs Wochen konnte ich noch nicht einmal schmerzfrei sitzen. Schon gar nicht im Auto. Was hat mich dieser olle Nerv den letzten Nerv gekostet.
Laufen?
Eine Qual.
Und heute?
Sitzen geht gut. Das Laufen wird immer besser. Die Hunderunden werden länger. Und heute ging es sogar durch den Sand am Strand. Schmerzmittel nehme ich nur noch morgens. Wahrscheinlich würde es auch ganz ohne gehen. Das Kisqali nehme ich jetzt seit einer Woche. Ich vertrage es recht okay. Etwa eine halbe Stunde nach der Einnahme wird mir kurz übel –aber das legt sich schnell, wenn ich mir einen Moment Ruhe gönne. Im Verlauf des Tages bin ich etwas müder. Vielleicht liegt das auch am späten Zubettgehen und frühen Aufstehen. Unterm Strich geht es mir gut. Und ich will gar nicht klagen. Draußen fängt es gerade wieder an zu schneien. Und ich gehe gleich schwimmen. Manchmal fühlt sich genau das nach Glück an.




Impression Krautsand 2026