Ein Monat Non-Art – Tagebuch

Ein Monat Non-Art – Tagebuch

Dieser Monat war ein Sammeln.
Von Worten, die mir über den Weg liefen.
Von Farben, die sich richtig anfühlten.
Von Gedanken, die keinen Satz brauchten.

Manches ist laut.
Manches wirkt zufällig.
Und einiges verstehe ich selbst noch nicht ganz.

Aber vielleicht muss ich das auch nicht.

Non-Art heißt für mich gerade:
Ich darf ausprobieren, ohne zu entscheiden.
Ich darf festhalten, ohne zu ordnen.
Ich darf etwas anfangen, ohne zu wissen, wohin es führt.

Diese Seite ist kein Ergebnis.
Sie ist ein Zwischenstand.
Ein Beweis dafür, dass Bewegung auch dann entsteht,
wenn ich mir selbst keine Richtung aufzwinge.

Und irgendwo zwischen all den Schnipseln
steht dieser eine Satz,
der leise geblieben ist,
aber standgehalten hat:

Ich kann. Und ich werde.

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