Krebs und Hoffnung

mein Beitrag den ich in einer Veranstaltung zu einem Buch Release gegeben habe, hätte passender nicht sein können…er erzählt von Hoffnung und Mut

gestern hatte ich meinen Jahrestermin zur Mammographie…ihr wisst, einer dieser Termine die mich immer an den Rand meines Nervenkostüms bringen…

mein Mann hat mich begleitet und das rechne ich ihm hoch an…denn irgendwie bin ich echt immer etwas merkwürdig drauf bei diesen Terminen…
lange Rede kurzer Sinn…die Mammographie war unauffällig…aber, ich dachte mir „ach wenn du schon mal in der Klinik bist, gehst mal eben zum Betriebsarzt und holst deine Laborwerte…die haben mir da nämlich letzte Woche Blut abgenommen…
tja und was soll ich sagen? die Leberwerte waren auffällig…nun sind sei das eh sowieso immer ein bisschen und das Tamoxifen wirkt da ja auch noch mit rein…trotzdem…
sie waren zu hoch und ich einem Nervenkasper nah…

also hab ich kurzerhand nen Termin bei meinem Hausarzt gemacht…und was soll ich sagen? „He die sind doch gut…alles in der Norm…drei verschiedene Bestimmerlabore, drei verschiedene Werte…die weichen garnicht von dem was du sonst hast ab“…habt ihr poltern gehört? das waren meine Steine…die die alle runter gefallen sind…

das wollt ich mal eben zu gestern erzählen…und euch hier noch meinen Beitrag zeigen den ich für das Buch Release geschrieben habe…das Buch kann ich wirklich empfehlen…es ist traurig….aber es ist wunderschön <3
der Titel? „Zwischen uns die Wolken“ von Hailey J. Romance

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so Ihr Lieben,
nun habe ich noch einen zweiten Beitrag für euch…
das Thema Krebs im Mittelpunkt stehend, aber auch das Thema Hoffnung – denn das ist es, was jeder Betroffene so dringend braucht…
<3
als ich vor ein paar Tagen gefragt wurde ob ich im Rahmen der Veröffentlichung von „Zwischen uns die Wolken“ von Hailey J. Romance hier etwas schreiben würde, sagte ich sofort ja…
<3
und dann saß ich vor einem weissen Blatt und versuchte etwas zu Stande zu bringen…
dieses Buch hat mich sehr bewegt, aber nichts was mir in den Kopf kam, hätte nur Ansatzweise ausgereicht um dem gerecht zu werden…
und aus diesem Grund habe ich mich entschieden, als selbst an Krebs Erkrankte, in diesem Beitrag in die Hoffnung und Aufklärung zu investieren…
<3
wenn du die Diagnose Krebs bekommst, dann setzt irgendwo im Kopf irgendetwas aus…ich erinnere mich auch fast vier Jahre später noch daran, was in mir losgetreten wurde…
ich saß im falschen Zug und wollte einfach nur aussteigen…das konnte nicht die Wahrheit sein…
das klingt im Nachhinein so einfach und banal…und ist doch meilenweit davon entfernt…mein Sohn wurde in dem Jahr eingeschult und mein Gedanke war „er wird diesen Weg ohne seine Mutter gehen“…

und als zweites kam die Angst…Angst vor dem Sterben…Angst das es das nun gewesen sein soll…einfach so…
und was du dann brauchst, sind Menschen die an dich glauben…die an deiner Seite stehen – Tag und Nacht…die dich immer wieder aus deinem dunklen, kalten Loch raus holen…
ich hatte das Glück das sich binnen ganz kurzer Zeit ein sehr enges Netzwerk um mich legte..das Menschen an meiner Tür klingelten um einfach nur HALLO zu sagen…das Menschen gegeben haben, ohne zu fragen ob ich das möchte…denn ich glaube, ich hätte alles abgewiesen…
<3
vor einigen Monaten gab ich für unsere Mitarbeiterzeitung ein Interview…und genau das möchte ich euch hier zur Verfügung stellen…dieses Interview steht dafür, das wir nicht als gesund aus so einer Erkrankung hervorgehen…nur als geheilt am Krebs – vorübergehend oder für immer steht sowieso in den Sternen…
und es soll jedem Erkrankten Mut machen und Hoffnung geben…
<3
der Link zum Blog wäre https://www.lesenimdunkeln.de/…/gedanken-zu-zwischen-uns-d…/
<3
Vermerk zu Foto und Interview:
GeNoMagazin
Mitarbeiterzeitschrift des Klinikverbunds Gesundheit Nord
Ausgabe 22, Dezember 2018
Foto: Kerstin Hase, Text: Melanie Walter
<3

#ZwischenUnsDieWolken



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