sechs Monate

6 Monate = 1 halbes Jahr = 183 Tage = 4380 Stunden = 262.800 Minuten = 15777777 Sekunden

solange musste ich nun durchhalten…morgen hat das warten ein Ende…es ist wieder soweit…
das böse Wort mit N steht an

es war ein anstrengendes halbes Jahr…das erste Mal lagen zwischen zwei Nachsorgeterminen keine drei sondern sechs Monate…
so manches mal wäre ich gern einfach zu meinem Arzt gegangen…einfach um zu wissen wie es aussieht…ob alles okay ist…das Vertrauen in mein Gefühl und meinen Körper habe ich nach wie vor nicht zurück erlangt…
ich weiß nicht ob es mir gerade schlecht geht weil da was ist oder weil meine Gedanken verrückt spielen…
immer häufiger wünsche ich mir einfach nur Ruhe in meinem Kopf…
vielleicht werde ich im neuen Jahr auch so einiges Neu für mich angehen…so wie es ist, will ich einiges nicht mehr…
so manches mal hat es mich in den letzten Monaten an den Rand meiner Nerven gebracht…
ich kann das gar nicht so in Worte fassen…
interessanter Weise ist seit ein paar Tagen aber in mir Ruhe eingekehrt…vielleicht weil der Tag X nun wieder in greifbarer Nähe ist…

in diesem halben Jahr habe ich sehr hart mit meinen Neuropathien zu kämpfen gehabt…so manches mal habe ich es kaum ausgehalten…und dann sind auch wieder die Stürze mehr geworden…permanent die Knie aufgeschlagen, blau und verschorft…immer wieder sind es diese mikroskopisch kleinen Kanten über die ich stürze…

aber, in diesem halben Jahr ist noch so viel mehr passiert…ich habe der Mitarbeiterzeitung unseres Unternehmens ein Interview gegeben 🙂
habe offen über Krankheit und Arbeit gesprochen, übers bloggen…
das hat mir gut getan…
im nächsten Monat erscheint der Beitrag in der Zeitschrift und dann werde ich ihn auch hier hochladen…
ist ja nicht mehr lange 🙂

ausserdem war dann ja im August auch noch dieser Muddy Angel Lauf…es tat gut an seine Grenzen zu gehen…und auch ein kleines Stückchen drüber hinaus…

ja und dann war ja in diesem halben Jahr, oder besser vor ein paar Wochen, auch diese Geschichte mit meinem Sohn…eine Geschichte die mich durcheinander brachte…mich verstörte…und letztendlich mich unheimlich stolz auf ihn machte…
ja es hätte eine Menge passieren können…und viele meinten nur das sei eine Kindergeldbörse nicht wert…aber, was ist es denn wert? was ist es wert für sein Eigentum einzustehen? soll ich jedem immer alles überlassen? das was mich an der ganzen Sache wirklich erschrocken hat, war der Einsatz von Passanten…nämlich der, der nicht vorhanden war…
viele Leute die sich zu der Sache geäußert haben, hatten interessante Antworten warum man nicht helfen würde…einfach nur erschreckend…

so, nun werd ich es für heut gut sein lassen…werde mein Buch noch weiter lesen und dann auf morgen warten…
machts gut…

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