So…

So,  nach so vielen Emotionen bin ich jetzt auch wieder in der Lage zu schreiben…
erstmal gehts mir vom Paravasat her wieder besser…gestern war die Brust zu Anfang noch stark gerötet…aber mittlerweile alles wieder Richtung Normalität…nur noch blau verfärbt vom Hämatom…Samstag war nun der große Tag…Paul wurde eingeschult…mein Gott bin ich stolz…ich kann das irgendwie immer noch nicht wirklich in Worte fassen…dieses Gefühl in mir, es erfüllt mich mit viel Wärme und Liebe…ich schaue meinen Sohn an und denke…nein ich denke nicht „du warst doch eben noch so klein“…nein ich denke einfach nur „wow“…
für mich war es ganz wichtig den Tag so gut wie möglich für ihn zu gestalten…er soll ihm in bleibender Erinnerung bleiben…ich glaube das ist uns gelungen…
und nun bin ich ganz platt…ich hätte nicht gedacht das mich das so viel Energie kostet…gestern habe ich viel gelegen und gelesen und ich glaube heute wird auch nicht viel mehr passieren…egal, das war es mir wert…

wie ist sonst so?
meine Füsse machen mich fertig…die Fusssohlen schmerzen so ungemein…ich kann aber noch nicht einordnen ob das von Samstag eine Überlastung ist oder ob es einfach die NW vom Pacli ist…egal…es ist unangenehm…
ausserdem habe ich ein Spannungsgefühl in der Kopfhaut…ich hoffe mal nicht das sich jetzt doch wieder die Haare verabschieden…zumindest meine Augenbrauen werden immer lichter…da sind kaum noch Haare zu erkennen…

ach ja und ich bekomme immer mehr Foto´s aus dem Shooting zu sehen und jedes einzelne bringt mich zum lachen oder strahlen…nämlich einfach weil ich den Mut hatte daran teil zu nehmen…

ich möchte auch mal wieder die Möglichkeit nutzen und allen „Danke“ sagen…
ich kann mir gut vorstellen das einige Menschen die Art und Weise wie ich mit meiner Krankheit umgehe, nicht gut finden…immerhin störe ich mit manch Post auch eine selbstvorgegaukelte Idylle…andere meinen mit einer Krankheit sollte man andere in Ruhe lassen und sie im stillen ertragen…
ich habe mich damals im April für einen offenen Weg entschieden…besonders am Anfang fand ich es sehr schwer über meine Krankheit zu sprechen…auch merkte ich das mein Umfeld Probleme damit hatte „was kann ich fragen?“ „Was ist unangebracht?“…der Blog hat uns irgendwie verbunden…ich konnte erzählen wie es ist…ihr konntet lesen wie es mir geht…nach und nach kamen dann immer mehr Leute die mir Nachrichten schickten oder das offene Gespräch suchten…es war für mich bis dato genau der richtige Weg…Menschen die ich vorher nur von wenigen Worten oder gar nicht kannte, sind mir ans Herz gewachsen…andere Bekanntschaften haben sich vertieft…längst auseinander gegangene Wege führten wieder zusammen…wenn ich so drüber nach denke hat so eine Krankheit auch positive Seiten….man besinnt sich wieder auf das Leben…darauf was einem eigentlich wichtig ist…und ich bin dankbar für Menschen wie euch…die einfach da sind…mal mit Wort…mal mit Tat…mal mit einer Geste…das tut so gut und baut mich gerade in schlechten Momenten wieder auf…

WP_20150902_001 und er ist einfach nur der Größte 🙂

 

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